Sonntag, 13. April 2008

Katzengedichte

"Ich streichelte, ich liebkoste dies weiche, sensible Tier,
das geschmeidig ist wie ein Stoff von Seide
sanft, warm, kostbar und gefährlich."
Guy de Maupassant
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MEIN KÄTZLEIN
Das Spiel begann, ein lustig Jagen,
ein Wettkampf in verwegnem Sprung,
ein Raufen, Purzeln, Überschlagen,
mit welcher Grazie, welchem Schwung.
Theodor Friedrich
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Katzen erreichen mühelos,
was uns Menschen versagt bleibt:
durchs Leben gehen, ohne Lärm zu machen
Ernest Hemingway
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Ich liebe Katzen,
weil ich mein Zuhause genieße
und sie im Lauf der Zeit
dessen sichtbare Seele werden.
Jean Cocteau
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Katzen schlafen Überall, Auf jedem Tisch, Jedem Stuhl,
Auf dem Klavier, Der Fensterbank, In der Mitte,
In den Ecken, In der Schublade, Im leeren Schuh,
Auf irgendeinem Warmen Schoß, Eingezwängt In einem Pappkarton,
Im Kleiderschrank Bei deinen Sachen - Was soll man machen?
Ganz egal, Katzen schlafen Überall!
(Verfasser unbekannt)
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Das Leben und dazu eine Katze:
Das gibt eine unglaubliche Summe,
ich schwör´s euch !
(Verfasser unbekannt)
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Die Augen einer Katze sind Fenster,
die uns in eine andere Welt blicken lassen (aus Irland)
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Dösen, schlummern, ratzen,
entspannen alle Tatzen,
sitzend und im Liegen
in Träume tief sich wiegen,
freudig, selig schnurren,
aus tiefster Seele purren,
herzhaft manchmal gähnen,
nach noch mehr Schlaf sich sehnen,
liebevoll dann schmusen,
dabei im Kopf nur Flusen,
stetig Blödsinn machen,
verstecken kleinste Sachen,
kurz ein bißchen spielen,
dem Ball nach durch die Dielen,
zärtlich auch mal kuscheln,
miauend etwas nuscheln,
feinste Delikatessen,
den ganzen Tag nur fressen,
Lebensglück und Lachen,
sich niemals Sorgen machen.
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In meinem nächsten Leben,
dafür würd' ich was geben,
möchte ich ein Kätzchen sein,
ja, das wär' so richtig fein.
© Kirsten Schulitz
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"Sie springt aufs Sofa, legt den Kopf zwischen die Pfoten und schließt die Augen.
Sie schnurrt leise. Sie ruht, sie ruht in sich. Wir können von den Katzen manches
lernen. Wenn wir wollten. (Erich Kästner)
Oder
Man könnte ja mal etwas tun. Doch schöner ist es, auszuruhn. Man kann sich ja
mal ein bisschen recken... Man kann auch mal die Pfoten lecken... Doch besser ist
es, nichts zu tun und sich vom Nichtstun auszuruhn. (Elke Heidenreich)

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Die Augen einer Katze sind Fenster,
die uns in eine andere Welt blicken lassen.
(aus Irland)

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